Freiwillige Feuerwehr Üdersdorf
Freiwillige Feuerwehr Üdersdorf

Standartvorgehen bei WohNungsbränden

Bei Wohnungsbränden ist meistens schnelles und effektives eingreifen der Feuerwehr nötig. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich noch Personen im Gebäude befinden. Aber auch wenn alle Personen sich bereits in Freie retten konnten ist schnelles Handeln wichtig. Durch gezielte Löschmaßnahmen im Innenangriff kann häufig ein Ausbreiten des Brandes und sogar ein größerer Wasserschaden verhindert werden.

Um auf solche Lagen vorbereitet zu sein führte die Feuerwehr Üdersdorf eine Übung zum Standardvorgehen bei solchen Einsätzen durch. Dabei wurde das Vorgehen in zwei Stationen geübt. Zum einen gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor. In einem Parcours durch das Feuerwehrhaus Üdersdorf wurde das richtige Verlegen der Schlauchleitung geübt. Dies ist wichtig, damit im Brandraum beim Löscheinsatz genügend Schlauchreserve zur Verfügung steht und der Schlauch nicht beschädigt wird.  Nach dem Öffnen von zwei Türen konnte die richtige Strahlrohrführung mit dem Hohlstrahlrohr durchgeführt werden. Dabei wurde auch großen Wert auf die Funktion und das Verhalten für den Eigenschutz gelegt.

Als zweite Station wurde der Aufbau des Löschangriffs trainiert. Dabei wurde zunächst auf die 1000 Liter Löschwasser zurückgegriffen, welche im Mittleren Löschfahrzeug der Feuerwehr Üdersdorf ständig mitgeführt werden. Dadurch kann in der ersten Phase des Einsatzes Personal und vor allem Zeit gespart werden, da eine Wasserversorgung aus dem öffentlichen Wassernetz über einen Hydranten erst später erfolgt. Das Umschalten auf die öffentliche Wasserversorgung wurde ebenfalls als Teil dieser Station eingeübt. Auch bei Station 2 wurde das richtige Vorgehen mit dem Hohlstrahlrohr, diesmal allerdings im Außenangriff gezeigt

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